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Mitmachgeschichte:
Wir sind im Land der Indianer. Es ist früh morgens; die Sonne geht auf und weil wir im Land der Indianer sind, geht sie zweimal auf.
(mit den Armen die Bewegung der aufgehenden Sonne machen).
Der Häuptling wacht auf und beginnt sich zu recken und zu strecken.
(mit den Armen die Bewegung
nachmachen)
Er horcht, ob
alle Indianer noch schlafen.
(Horchen
nachmachen)
Da beginnt er zu rufen:
"Hey Hagenunu, hey Hagenunu, Hagenunu jäh, Hagenunu jäh!"
Er horcht wieder, doch alles bleibt still. Jetzt ruft er lauter:
"Hey Hagenunu, hey Hagenunu, Hagenunu jäh, Hagenunu jäh!"
Nun beginnen sich auch die anderen Indianer zu recken und zu strecken und kommen aus ihren Zelten heraus.
(mit den Armen die Bewegung
nachmachen)
Sie wärmen sich am Feuer, dann kochen die Indianerfrauen Kaffee und die Indianermänner reiten los zu ihrer Kuh, um Milch für den Kaffee zu holen.
(reiten = schlagen auf
Oberschenkel)
Dort angekommen gucken sie erstaunt, denn was sehen sie? Die Kuh ist weg! Schnell reiten sie zurück und erzählen es ihren Frauen. Diese sagen:
"Die Apachen, unsere Feinde, haben bestimmt die Kuh gestohlen! Reitet hin und sucht sie!"
Und sie reiten los, durch die Wälder (schlagen auf
Oberschenkel), über eine Holzbrücke
(schlagen auf das
Brustbein), dann ein Stück Wüste
(reiben der
Oberschenkel), und über einen Berg, da kommen die Pferde nur langsam voran. Jetzt geht es dafür ganz schnell wieder bergab. Dann kommt noch ein Stück Wald und noch ein Berg, über den die Pferde rüberkommen müssen, dann wieder herunter. Nun sind sie am Ziel angelangt.
Sie halten nach der Kuh Ausschau. Als sie diese nicht sehen, rufen sie "Hugemuhmuh". Keine Antwort. Sie rufen lauter:
"Hugemuhmuh!" Sie hören in der Ferne ein "Muh". Schnell reiten sie zu ihrer Kuh und nehmen sie mit nach Hause.
(wie oben reiten sie
los: Berg auf – Berg ab – Wald – Berg auf – Berg ab – Wüste – Holzbrücke –
Wald)
Die Indianerfrauen freuen sich, ihre Männer und die Kuh wieder zu haben. Sie melken die Kuh, trinken ihren Kaffee und ruhen sich nach dem langen Ritt am Lagerfeuer aus. Der Häuptling raucht seine Pfeife und bald geht die Sonne auch schon unter – und zwar zweimal.
(mit den Armen die Bewegung der aufgehenden Sonne machen).
Die Indianer werden müde, fangen an zu gähnen (gähnen) und kriechen in ihre
Zelte (kriechen). Bald schlafen alle und man hört einige auch
schnarchen (einschlafen
und schnarchen). Nur der Häuptling ist noch wach und flüstert:
" Hagenunu, Hagenunu jäh!" und schläft dann auch ein.
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